Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2025 wurden gestern in Dresden herausragende Ingenieurbauwerke ausgezeichnet. Die Neue Oderbrücke Küstrin-Kostrzyn und der Bastionskronenpfad Petersberg in Erfurt setzten sich in ihren Kategorien durch und überzeugten mit innovativen und technisch anspruchsvollen Lösungen.
Der Sonderpreis Denkmal wurde an das Chemnitzer Viadukt vergeben. Das historische Bauwerk, das zwischen 1901 und 1909 erbaut wurde, erfuhr eine sorgfältige Modernisierung, bei der historische Elemente mit den modernen Anforderungen an Tragfähigkeit und Langlebigkeit kombiniert wurden. Die Jury würdigte das Viadukt als gelungenen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Jörg Thiele, Jurymitglied, betonte die Bedeutung solcher Projekte für die nachhaltige Infrastrukturentwicklung und die Erhaltung von Kulturgütern. Der Deutsche Brückenbaupreis 2025 würdigt somit sowohl technische Innovationen als auch die anspruchsvolle Arbeit an historischen Bauwerken.
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zu den Preisträgern
Eröffnungsfilm
Fotos Preisverleihung, ©martin.falenski
Foto Oderbruecke Kuestrin, ©Wilfried Dechau, Foto Chemnitzer Viadukt, ©DB AG, Joern Daberkow, Foto Bastionskronenpfad, Erfurt, ©Steven Neukirch